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((Überschrift))
Blitzblanke
Computer leben länger
Warme
Luft, Nikotin und Staub sind für Schäden
verantwortlich
((Vorlauf))
Staub,
Brösel und Kaffeeflecken setzen so manchen
Rechner vorzeitig außer Gefecht. Dabei ist
Sauberkeit keine Hexerei. Maus, Tastatur, Lüfter,
Monitor und LC-Displays, Laufwerke, Drucker und
Scanner lassen sich mit nur geringem Aufwand
reinigen
((Lauftext))
"Bis
zu 80 Prozent der EDV-Störungen sind auf Staub,
Schmutz oder Elektrostatik zurückzuführen",
sagt Heiko Schotte, Geschäftsführer der Firma
"PC-Putzteufel" (http://www.pc-putzteufel.com).
Überhitzte Räume, Nikotin und Staub sind für
PC-Krankheiten verantwortlich. Vor dem Putzen muss
der PC aber immer vollständig vom Strom genommen
werden. Maus "Moderne optische Laser- und
LED-Mäuse sind durch ihre Bauart und Konstruktion
weitestgehend immun gegen Dreck", sagt
Michael Killitz, Geschäftsführer von der
PC-Feuerwehr (http://www.pc-feuerwehr.de).
Bei PC-Nagetieren mit Rollkugeln kommt der
Anwender dagegen nicht darum herum, den Deckel auf
der Unterseite auszudrehen, die Kugel zu entnehmen
und anschließend feucht abzuwischen. Die Walzen
reinigt man am besten mit Wattestäbchen oder dem
Fingernagel. Beim Mauspad genügt Abwischen.
Tastatur Oft genügt es, das Eingabegerät hin und
wieder kräftig auszuschütteln. Fremdkörper wie
Krümel entfernt man auch gut mit einem Wattestäbchen.
Für hartnäckige Fälle gibt es Druckluft-Sprays.
Im Kommen sind spezielle USB-Mini-Staubsauger, zum
Beispiel von Catcorner (http://www.zweizwei.biz)
für 10 Euro. Lüfter "Im Inneren des PC
sorgt der Ventilator für geballte Staubflocken
und verursacht dadurch einen Hitzestau", sagt
Schotte. Durch Entfernen des linken Gehäusedeckels
bekommt er Zugang zu allen Bauteilen. Am
schnellsten reinigt man Lüfter mit einem
Staubsauger, der auf niedriger Stufe läuft. Da
ein großer Staubsauger jedoch im PC recht
hinderlich ist, arbeitet man am besten mit einem
Staubsauger-Aufsatz. Dieser kommt auch in schmale
Ritzen. Erhältlich zum Beispiel bei Pearl (http://www.pearl.de)
für rund 10 Euro. Trotz ausgeschaltetem PC möglichst
nicht die Lüfterräder zum Drehen bringen.
Monitor Röhrenmonitore gelten als
unproblematisch: Bei regelmäßiger Reinigung
durch Tücher und Säuberungsmittel halten die
Bildschirme etliche PC-Leben lang. Schäden durch
Staub treten kaum auf. Bei längerer Abwesenheit
empfiehlt sich jedoch eine Schutzhaube -
gibt"s zum Beispiel bei Gembird (http://www.gembird.de).
LC-Displays Hartnäckige Flecken wie
Kaffeespritzer verunstalten empfindliche
Flachbildschirme. Lösung: Ein extrem weiches
Microfasertuch mit Wasser leicht anfeuchten und
anschließend eine spezielle, im Handel erhältliche
Reinigungsflüssigkeit auf das Tuch sprühen und
dann trockenreiben. Ein Reinigungsset für LCD/TFT-Displays
kostet beim Conrad Electronic Versand (http://www.conrad.de)
rund acht Euro. CD und DVD-Laufwerk Die Schublade
nach jedem Mediumwechsel korrekt schließen. Wird
trotz aller Vorsicht dennoch einmal die
empfindliche Laserdiode verschmutzt - etwa durch
unsaubere Silberscheiben - häufen sich
Lesefehler. Um die Diode zu putzen, gibt es
Reinigungs-CD. Diese verfügen genau an der
richtigen Stelle über eine oder zwei aufgeklebte
kleine Bürsten, welche die Diode reinigen. Beim
Kauf darauf achten, dass eine Wartungssoftware zum
Lieferumfang gehört. Mit ihr kann ermittelt
werden, ob überhaupt Reinigungsbedarf besteht.
Bei Pearl kostet dies unter 10 Euro (http://www.pearl.de).
Tintenstrahldrucker Finden sich auf den Ausdrucken
feine Tintenschlieren, kleben wahrscheinlich
Fusseln am Druckkopf. Lösung: Den Drucker innen
vorsichtig absaugen (siehe Lüfter). Scanner Mit
einem Glasreiniger ist die Glasplatte des Scanners
schnell geputzt. Nicht zu empfehlen sind
antistatische Mittel.
Till Wortmann / DigiText
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