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((Überschrift))

Der bequeme Weg zum Lieblings-Hit

((Vorlauf))

Per Klick zu den Supersongs: Musikportale buhlen um kauf- und zahlungswillige Fans digitaler Klänge.

 

((Lauftext))

Kazaa ist out. Musikfreunde frischen ihre digitale Songsammlung ganz legal online auf. Kein Wunder, denn Einkaufen bei den Download-Tankstellen im Internet ist einfach: Auswählen, bezahlen und fernladen. Bedenken vor dem Gesetz braucht niemand zu haben: „Zum persönlichen  Gebrauch sind Musikkopien zulässig, soweit kein Kopierschutzsystem umgangen wird“, sagt Hartmut Spiesecke, Sprecher vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft (www.phono.de) in Berlin. Mit dem legalen Download erwirbt der Kunde das Recht, die Titel auf verschiedene Weise zu nutzen. Wie oft ein Stück kopiert werden darf, das regelt jede Musikplattform für sich. Spiesecke: „Viele legale Musikservices bieten das mehrmalige Brennen und Exportieren auf einem mobilen Player an“. Der Experte warnt allerdings vor Schwarzen Schafen wie allofmp3 und weblisten.com, die vom Ausland  aus operieren: „Sowohl allofmp3 als auch weblisten sind in Deutschland illegale Musikangebote, von denen man sich hier auch nichts herunterladen darf“. Ansonsten steht dem Musikspaß aus dem Netz nichts mehr im Wege.

 

Riesiges Angebot

Jedes Musikportal speichert Hunderttausende von Songs – doch sie haben Lücken im Repertoire. Ein Vergleich lohnt also. Apples iTunes glänzt mit aktuellen Hits, deutschsprachigen Liedern und Oldies. Auch die Genres Chansons, Jazz und Schlager/Volksmusik sind gut bestückt. Hörbuch-Freunde kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. Schwerpunkt bei Musicload liegt bei nationalen wie internationalen Acts.

Hinter Eumusic verbirgt sich ein Spezialist für Indie-Sound. Sony Connect gleicht eher einem Gemischtwarenladen. Für Freund von Rock und Pop ist der Musikshop von AOL eine gute Adresse. Wer auf der Suche nach älteren, speziellen oder weniger bekannten Stücken ist und nicht gleich fündig wird, klappert am besten mehrere Portale ab – irgendwo klappt´s schon.

 

Einfache Bedienung

Auf den Portalen findet man sich meist einfach und intuitiv zurecht. Zuerst sollte man sich mit E-Mail-Adresse, Anschrift und Passwort registrieren. Über das Suchfeld fahndet der Anwender dann nach Album, Interpret oder Titel, in der erweiterten Suche ist auch eine Kombination daraus möglich. Das Portal spuckt dann in Sekunden eine Liste mit den Treffern, pardon Songs, aus. Zusätzlich gibt in der Regel auch die Möglichkeit nach Musikrichtung zu sortierten sowie eine alphabetische Liste wie etwa „Künstler A-Z“. Der Clou: Die meisten Titel lassen sich einige Sekunden lang kostenlos Probehören – so braucht niemand die Katze im Sack kaufen. Einige Portale wie etwa MSN Music oder die MTV Track-Tanke bieten auch die Möglichkeit, das komplette Lied als Stream für 1 Cent vor dem Kauf anzuhören. Hilfreich sind nicht zuletzt Kurzkritiken – hiermit geizen die Online-Shops allerdings etwas.

Wenn alles passt, einfach Titel oder ein Album auswählen und per Mausklick auf den eigenen Rechner fernladen. Per schnellem DSL-Zugang dauert das höchstens eine Minute. Auch das Brennen eines kompletten Albums ist in kaum mehr als zwei oder drei Minuten erledigt. Hinweis: In der Regel entspricht etwa eine Minute Songlänge ungefähr ein MB Dateigröße.

Gute Musikportale stellen zwei verschiedene Download-Optionen zur Auswahl. Das Herunterladen direkt von der Webseite ist angebracht, wenn nur wenige Songs erworben werden sollen. Geht es um Alben ist dagegen ein Client als Musik-Zentrale vorzuziehen – zum Beispiel der Musicload Manager von T-Online (Größe: 46,2 MB). „Das ist eine kostenlose Software, die sich der Nutzer von der Homepage herunterladen kann und die das Einkaufen und Verwalten von Songs noch einfacher macht“, erklärt Susanne Peter, Marketingleiterin von Musicload in Darmstadt. Der virtuelle Manager eignet sich hervorragend zum Abspielen, Archivieren, Brennen und Kopieren von Audiodateien – ganz ähnlich wie der Klassiker „iTunes“ von Apple (Größe: 21,5 MB), der das Stöbern nach den Wunschsongs zum Vergnügen macht. Auch Connect Europe und Medion setzen auf Download-Clients.

 

WMA löst MP3 ab

MP3 lässt das Herz vieler Musikfreunde höher schlagen, doch bei den Musikportalen spielt das kopierschutzfreie Format eher eine Nebenrolle. Die meisten Portale bieten ihre Songs im Microsoft-Format WMA (Windows Media Audio) an. Dieses bietet ebenfalls eine sehr gute Qualität, versieht die Dateien jedoch mit einem Kopierschutz (DRM genannt). Im Rahmen der erworbenen Lizenzrechte kann der Nutzer seine WMA-Dateien zwar beliebig oft abspielen, das Brennen auf CD beziehungsweise auf portable Musik Player ist hingegen streng limitiert. Daneben existieren noch Spezialformate wie AAC von Apple und ATRAC von Sony.

 

Preise vergleichen

Grundsätzlich gilt es, die Preise vor dem Kauf zu vergleichen. Als Standard haben sich 0,99 Euro für einzelne Songs und 9,99 Euro für ein Album etabliert – mit Abweichungen nach oben und  unten. Die Bezahlung erfolgt über Kreditkarte, Micro-Payment-Anbietern wie Firstgate, SMS (Handy) oder Prepaid-Guthaben (Vorauskasse). Einige Anbieter wie etwa Musicload von T-Online bieten auch eine Ecke mit Gratis-Songs  an.

Till Wortmann/ DigiText

 

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Musikportale im Überblick

 

AOL Musik Download

Anbieter: AOL

http://musikdownloads.aol.de/

Format: WMA

 

iTunes Music Store

Anbieter: Apple

www.apple.com/de/itunes

Format: AAC (MPEG 4)

 

Emusic

Anbieter: Emusic.com

www.emusic.com

Format: WMA

 

Karstadt

Anbieter: Karstadt

www.karstadt.de

Format: WMA

 

Media Markt Musikdownload

Anbieter: Media Markt

http://musikdownload.mediamarkt.de/

Format: WMA

 

Medion

Anbieter: Medion

www.medionmusic.com/

Formate: MP3 (zum Probehören), WMA

 

MSN Music

Anbieter: MSN

http://music.msn.com/

Format: WMA

 

Musicload

Anbieter: T-Online

www.musicload.de

Formate: WMA, ASF, MP3, AAC/ATRAC

 

Sony Connect

Anbieter: Sony

www.connect-europe.com/DE/

Format: ATRAC

 

Tiscali.Music

Anbieter: OD2/Loudeye

www.tiscali.de

Format: WMA

 

Track-Tanke MTV

Anbieter: MTV

www.mtv.de

Format: WMA

 

 

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Stichwort: DRM

DRM (Digital Rights Management) soll Künstler, Komponisten und Labels vor der Verbreitung illegaler Kopien schützen. Den Musikdateien werden dabei kleine Informationen beigefügt, mit denen die Anzahl der Kopien auf CD, externe Player und andere Rechner eingeschränkt wird – je nach Musikportal gibt es hier Unterschiede. Einzelheiten zum jeweiligen DRM verraten die Dateieigenschaften.

 

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Musik auf dem PC anhören

Zum Abspielen von Musik aus dem Netz empfiehlt sich ein PC mit folgender Ausstattung:

  • Soundkarte
  • Lautsprecher oder Kopfhörer, die an die Soundkarte angeschlossen sind
  • Windows 98SE oder höher
  • Microsoft Internet Explorer 5.5 oder höher
  • Windows Media Player Version 9.0 oder höher (Download unter  www.microsoft.com/windows/windowsmedia)
  • Cookies akzeptieren aktivieren (Internet Explorer/ Extras/Internetoptionen/Datenschutz/Erweitert…).

 

 

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Letzte Aktualisierung: 29.06.2005