(5200 Zeichen
plus 3 Kästen, 11 Bilder im Zip-Archiv)
((Überschrift))
Der bequeme
Weg zum Lieblings-Hit
((Vorlauf))
Per Klick zu den
Supersongs: Musikportale buhlen um kauf- und zahlungswillige Fans
digitaler Klänge.
((Lauftext))
Kazaa ist out.
Musikfreunde frischen ihre digitale Songsammlung ganz legal online auf.
Kein Wunder, denn Einkaufen bei den Download-Tankstellen im Internet ist
einfach: Auswählen, bezahlen und fernladen. Bedenken vor dem Gesetz
braucht niemand zu haben: „Zum persönlichen
Gebrauch sind Musikkopien zulässig, soweit kein Kopierschutzsystem
umgangen wird“, sagt Hartmut Spiesecke, Sprecher vom Bundesverband der
Phonographischen Wirtschaft (www.phono.de)
in Berlin. Mit dem legalen Download erwirbt der Kunde das Recht, die Titel
auf verschiedene Weise zu nutzen. Wie oft ein Stück kopiert werden darf,
das regelt jede Musikplattform für sich. Spiesecke: „Viele legale
Musikservices bieten das mehrmalige Brennen und Exportieren auf einem
mobilen Player an“. Der Experte warnt allerdings vor Schwarzen Schafen
wie allofmp3 und weblisten.com, die vom Ausland
aus operieren: „Sowohl allofmp3 als auch weblisten sind in
Deutschland illegale Musikangebote, von denen man sich hier auch nichts
herunterladen darf“. Ansonsten steht dem Musikspaß aus dem Netz nichts
mehr im Wege.
Riesiges
Angebot
Jedes
Musikportal speichert Hunderttausende von Songs – doch sie haben Lücken
im Repertoire. Ein Vergleich lohnt also. Apples iTunes glänzt mit
aktuellen Hits, deutschsprachigen Liedern und Oldies. Auch die Genres
Chansons, Jazz und Schlager/Volksmusik sind gut bestückt. Hörbuch-Freunde
kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. Schwerpunkt bei Musicload liegt bei
nationalen wie internationalen Acts.
Hinter Eumusic
verbirgt sich ein Spezialist für Indie-Sound. Sony Connect gleicht eher
einem Gemischtwarenladen. Für Freund von Rock und Pop ist der Musikshop
von AOL eine gute Adresse. Wer auf der Suche nach älteren, speziellen
oder weniger bekannten Stücken ist und nicht gleich fündig wird,
klappert am besten mehrere Portale ab – irgendwo klappt´s schon.
Einfache
Bedienung
Auf den Portalen
findet man sich meist einfach und intuitiv zurecht. Zuerst sollte man sich
mit E-Mail-Adresse, Anschrift und Passwort registrieren. Über das
Suchfeld fahndet der Anwender dann nach Album, Interpret oder Titel, in
der erweiterten Suche ist auch eine Kombination daraus möglich. Das
Portal spuckt dann in Sekunden eine Liste mit den Treffern, pardon Songs,
aus. Zusätzlich gibt in der Regel auch die Möglichkeit nach
Musikrichtung zu sortierten sowie eine alphabetische Liste wie etwa „Künstler
A-Z“. Der Clou: Die meisten Titel lassen sich einige Sekunden lang
kostenlos Probehören – so braucht niemand die Katze im Sack kaufen.
Einige Portale wie etwa MSN Music oder die MTV Track-Tanke bieten auch die
Möglichkeit, das komplette Lied als Stream für 1 Cent vor dem Kauf anzuhören.
Hilfreich sind nicht zuletzt Kurzkritiken – hiermit geizen die
Online-Shops allerdings etwas.
Wenn alles
passt, einfach Titel oder ein Album auswählen und per Mausklick auf den
eigenen Rechner fernladen. Per schnellem DSL-Zugang dauert das höchstens
eine Minute. Auch das Brennen eines kompletten Albums ist in kaum mehr als
zwei oder drei Minuten erledigt. Hinweis: In der Regel entspricht etwa
eine Minute Songlänge ungefähr ein MB Dateigröße.
Gute
Musikportale stellen zwei verschiedene Download-Optionen zur Auswahl. Das
Herunterladen direkt von der Webseite ist angebracht, wenn nur wenige
Songs erworben werden sollen. Geht es um Alben ist dagegen ein Client als
Musik-Zentrale vorzuziehen – zum Beispiel der Musicload Manager von
T-Online (Größe: 46,2 MB). „Das ist eine kostenlose Software, die sich
der Nutzer von der Homepage herunterladen kann und die das Einkaufen und
Verwalten von Songs noch einfacher macht“, erklärt Susanne Peter,
Marketingleiterin von Musicload in Darmstadt. Der virtuelle Manager eignet
sich hervorragend zum Abspielen, Archivieren, Brennen und Kopieren von
Audiodateien – ganz ähnlich wie der Klassiker „iTunes“ von Apple
(Größe: 21,5 MB), der das Stöbern nach den Wunschsongs zum Vergnügen
macht. Auch Connect Europe und Medion setzen auf Download-Clients.
WMA löst MP3
ab
MP3 lässt das
Herz vieler Musikfreunde höher schlagen, doch bei den Musikportalen
spielt das kopierschutzfreie Format eher eine Nebenrolle. Die meisten
Portale bieten ihre Songs im Microsoft-Format WMA (Windows Media Audio)
an. Dieses bietet ebenfalls eine sehr gute Qualität, versieht die Dateien
jedoch mit einem Kopierschutz (DRM genannt). Im Rahmen der erworbenen
Lizenzrechte kann der Nutzer seine WMA-Dateien zwar beliebig oft
abspielen, das Brennen auf CD beziehungsweise auf portable Musik Player
ist hingegen streng limitiert. Daneben existieren noch Spezialformate wie
AAC von Apple und ATRAC von Sony.
Preise
vergleichen
Grundsätzlich
gilt es, die Preise vor dem Kauf zu vergleichen. Als Standard haben sich
0,99 Euro für einzelne Songs und 9,99 Euro für ein Album etabliert –
mit Abweichungen nach oben und unten.
Die Bezahlung erfolgt über Kreditkarte, Micro-Payment-Anbietern wie
Firstgate, SMS (Handy) oder Prepaid-Guthaben (Vorauskasse). Einige
Anbieter wie etwa Musicload von T-Online bieten auch eine Ecke mit
Gratis-Songs an.
Till
Wortmann/ DigiText
[[Kasten]]
Musikportale
im Überblick
AOL Musik
Download
Anbieter: AOL
http://musikdownloads.aol.de/
Format: WMA
iTunes
Music Store
Anbieter:
Apple
www.apple.com/de/itunes
Format:
AAC (MPEG 4)
Emusic
Anbieter:
Emusic.com
www.emusic.com
Format: WMA
Karstadt
Anbieter:
Karstadt
www.karstadt.de
Format: WMA
Media Markt
Musikdownload
Anbieter: Media
Markt
http://musikdownload.mediamarkt.de/
Format:
WMA
Medion
Anbieter: Medion
www.medionmusic.com/
Formate: MP3
(zum Probehören), WMA
MSN Music
Anbieter: MSN
http://music.msn.com/
Format: WMA
Musicload
Anbieter:
T-Online
www.musicload.de
Formate:
WMA, ASF, MP3, AAC/ATRAC
Sony
Connect
Anbieter:
Sony
www.connect-europe.com/DE/
Format:
ATRAC
Tiscali.Music
Anbieter:
OD2/Loudeye
www.tiscali.de
Format: WMA
Track-Tanke
MTV
Anbieter: MTV
www.mtv.de
Format: WMA
[[Kasten]]
Stichwort:
DRM
DRM (Digital
Rights Management) soll Künstler, Komponisten und Labels vor der
Verbreitung illegaler Kopien schützen. Den Musikdateien werden dabei
kleine Informationen beigefügt, mit denen die Anzahl der Kopien auf CD,
externe Player und andere Rechner eingeschränkt wird – je nach
Musikportal gibt es hier Unterschiede. Einzelheiten zum jeweiligen DRM
verraten die Dateieigenschaften.
[[Kasten]]
Musik auf dem
PC anhören
Zum Abspielen
von Musik aus dem Netz empfiehlt sich ein PC mit folgender Ausstattung:
- Soundkarte
- Lautsprecher oder Kopfhörer, die an die Soundkarte
angeschlossen sind
- Windows 98SE oder höher
- Microsoft Internet Explorer 5.5 oder höher
- Windows Media Player Version 9.0 oder höher (Download unter
www.microsoft.com/windows/windowsmedia)
- Cookies akzeptieren aktivieren (Internet Explorer/
Extras/Internetoptionen/Datenschutz/Erweitert…).
zurück